Die Farben Venedigs
Aquarell und Skizzenbuch mit der FLOW-Methode
Morgens das Licht auf dem Wasser, mittags ein Espresso im Schatten, dazwischen dein Skizzenbuch.
Drei Maltage an den stillen Ecken Venedigs, mit viel Zeit für dich und persönlichen Impulsen für dein Bild an jedem Tag.
Das andere Venedig liegt zwei Brücken weiter.
Die meisten Besucher sehen Rialto und Markusplatz. Wir bleiben dort, wo Venedig noch Alltag ist.
Unser Ausgangspunkt ist das Viertel rund um die Giardini, zu Hause der Biennale. Hier hängt die Wäsche über dem Kanal, und niemand drängelt.
Seit 15 Jahren komme ich mit Malgruppen hierher. Ich kenne die ruhigen Plätze und habe sie für diese Reise ausgesucht. Hier ist auch unser Atelier.
Venedig ist zu viel für ein Blatt.
Fassaden, Fenster, Brücken, Boote, Spiegelungen. Jede Ecke will gemalt werden. Also zeichnest du Fenster um Fenster und kämpfst mit der Perspektive.
Nach einer Stunde hast du eine halbe Hauswand und keine Stimmung. Du denkst, du musst genauer werden. Das Gegenteil hilft.
Venedig lebt vom Licht auf dem Wasser, nicht von der Zahl der Fenster. Wenn du das Wasser der Kanäle einfängst, mit seinen Spiegelungen und seinem Glanz, ohne es zu übermalen, ist Venedig schon fast auf dem Papier.
Erst die Stimmung, dann die Linie.
Jeder Morgen beginnt mit kleinen Skizzen. Du schaust, bevor du malst. Was fällt dir an diesem Ort zuerst auf? Das ist das Öffnen.
Dann setzt du die Farben des Ortes frei und nass aufs Papier. Ocker, Rosa, Lagunengrün. Ohne Linie, ohne Plan. Das Wasser lässt du fließen, statt es zu zeichnen. Ein paar nasse Farbzüge, und die Spiegelung ist da. Das ist das Forschen.
Erst jetzt kommt die Zeichnung dazu. Mit wenigen Strichen, Lasuren und ausgesparten Lichtern bekommt das Bild Halt. Das ist das Gestalten. Du hörst auf, wenn die Stimmung stimmt, nicht wenn jedes Fenster sitzt.
Das ist das Loslassen.
Du zeichnest die Stadt nicht ab. Du hältst fest, wie sie sich anfühlt. Die Technik sorgt dafür, dass man sie trotzdem erkennt.
Was du aus Venedig mitnimmst
- 01Du kannst eine Fassade auf wenige große Formen bringen.
- 02Du legst zuerst die Farbe an und setzt die Linie danach.
- 03Du malst Wasser, das sich bewegt: Spiegelungen, Licht und Tiefe mit wenigen, sicheren Pinselzügen.
- 04Du setzt kräftige Farben klar nebeneinander, ohne dass sie verschwimmen.
- 05Du findest in einem vollen Motiv den einen Ausschnitt, der trägt.
- 06Du fährst mit einem Skizzenbuch voller Venedig nach Hause.
So sieht ein Maltag aus
Wir beginnen am Donnerstag um 15 Uhr. Freitag und Samstag malen wir von 9:30 bis 16 Uhr, am Sonntag von 9:30 bis 13 Uhr.
Wir treffen uns bei den Giardini und ziehen mit leichtem Malgepäck los. Erst Skizzen zum Warmwerden, dann eine Live-Demo. Ich zeige dir, wie ich ein Bild aufbaue, und erkläre jeden Schritt.
Eine Stunde Pause. Ein Espresso, ein paar Cicchetti, ein Blick aufs Wasser.
Zweite Malrunde an einem neuen Ort. Jetzt ist Zeit für deine Fragen und für die Arbeit an deinem Bild. Auch ein größeres Aquarell darf entstehen.
Die Abende sind frei. Meine Liste mit Lieblingsorten zeigt dir, wo du in Venedig gut isst und trinkst, fernab der Touristenmenüs. Wer mag, trifft sich mit der Gruppe auf einen Spritz am Kanal. Erfahrungsgemäß mögen das fast alle.
An einem der Maltage fahren wir mit dem Vaporetto hinaus nach Burano. Die kleine Insel in der Lagune ist bekannt für ihre bunten Häuser, die sich im Wasser spiegeln.
Für Aquarell ist das ein Geschenk: klare Farbflächen, einfache Formen, viel Licht. Hier übst du, eine Farbe mutig zu setzen und stehen zu lassen.
Drei Maltage. Und alles, was davor und danach wichtig ist.
Mitte April, etwa vier Wochen vor der Reise, treffen wir uns per Zoom. Du lernst die Gruppe kennen, wir stimmen uns auf Venedig ein, und du klärst deine Fragen zu Material, Unterkunft und Anreise. Du kommst an und kannst sofort malen.
Drei Maltage direkt vor dem Motiv. Täglich Live-Demos, Impulse an deinem Bild und eine Bildbesprechung nur für dich.
Zwei Wochen nach der Reise sehen wir uns online wieder. Du zeigst, was zu Hause entstanden ist. So bleibt die Reise nicht im Skizzenbuch liegen.
Klein genug für stille Orte.
Als Bordmalerin auf „Mein Schiff“ habe ich lange gesehen, was Massentourismus mit Orten macht.
In Venedig halte ich es anders. Wir malen in kleiner Gruppe, an ruhigen Plätzen, mit Rücksicht auf die Menschen, die hier leben.
Für dich heißt das: Ich komme mehrmals am Tag an dein Bild. Du bekommst keine Anleitung für die Gruppe, sondern den nächsten Schritt für dein Bild.
Und wer eine Pause braucht, setzt sich in eine Bar und schaut zu.
Was Teilnehmerinnen mitnehmen.
„Ich habe mich früher an jedem Fenster festgebissen. In Venedig habe ich gelernt, erst die Farbe zu setzen und dann wenige Linien. Mein Skizzenbuch ist voller Stimmung.“
„Alexa kennt Ecken, die ich allein nie gefunden hätte. Wir saßen am Kanal, und außer uns war nur die Nachbarin mit ihrem Hund da.“
„Ich hatte Angst vor der Perspektive. Nach dem zweiten Tag war sie mir egal, und die Bilder wurden besser.“
„Tagsüber malen, abends ein Spritz mit der Gruppe. Ich bin mit neuen Bildern und neuen Freundinnen nach Hause gefahren.“
Diese Malreise ist für dich, wenn …
- →du Städte malen willst, ohne dich in der Perspektive zu verlieren.
- →du dein Skizzenbuch füllen möchtest, locker und mit Farbe.
- →du Grundkenntnisse im Aquarell hast oder nach einer Pause wieder einsteigst.
- →du Venedig abseits der bekannten Wege erleben willst.
- →du gut zu Fuß bist. Wir gehen viel, über Brücken und Stufen, mit leichtem Gepäck.
Das ist dabei
- Kennenlernen und Einstimmung per Zoom Mitte April
- Drei Maltage mit täglich ein bis zwei Live-Demos
- Persönliche Impulse an deinem Bild, direkt vor dem Motiv
- Individuelle Bildbesprechung
- Ein Maltag auf der Laguneninsel Burano
- Mein Atelier in Venedig, falls das Wetter nicht mitspielt
- Online-Nachtreffen zwei Wochen nach der Reise
- Meine Liste mit Lieblingsorten in Venedig
- Malplätze abseits der Touristenwege, ausgesucht in 15 Jahren Venedig
- Kleine Gruppe mit höchstens 12 Teilnehmerinnen
So sicherst du deinen Platz: Schreib mir eine E-Mail. Ich melde mich mit allen Details. Mit einer Anzahlung von 150 € ist dein Platz fest reserviert. Die Anzahlung wird auf das Honorar angerechnet, den Restbetrag zahlst du sechs Wochen vor Beginn, also bis 1. April 2027.
Bisher gab es für Venedig jedes Jahr eine Warteliste.
Wohnen, wo wir malen.
Deine Unterkunft buchst du selbst. Am besten wählst du sie im Viertel rund um die Giardini und die Biennale. Dort treffen wir uns jeden Morgen, und du bist in wenigen Minuten bei der Gruppe. Buch früh: Eine Woche vor der Reise liegt Himmelfahrt, direkt danach Pfingsten. An diesen Tagen ist Venedig voll, und die Preise steigen.
Früher kommen, länger bleiben
Du möchtest ein paar Tage dranhängen oder schon früher anreisen? Das lohnt sich. Venedig verträgt mehr als ein Wochenende. Plane deine Ankunft so, dass du am Donnerstag bis zum Mittag in der Stadt bist. Deine Begleitung ist willkommen, auch wenn sie nicht malt.
Die Anreise organisierst du selbst, mit dem Zug bis Venezia Santa Lucia oder mit dem Flugzeug bis Marco Polo. Von dort erreichst du die Giardini mit dem Vaporetto.
Über Alexa
Ich habe an der Merz Akademie in Stuttgart studiert und bin Gründungsmitglied der Deutschen Aquarell Gesellschaft. Seit fast 20 Jahren gebe ich Workshops, seit 15 Jahren leite ich Malreisen nach Venedig. Über 4.000 Teilnehmerinnen haben bei mir gemalt. Die FLOW-Methode habe ich in vier Jahren als Bordmalerin auf „Mein Schiff“ entwickelt. Mein Ansatz ist einfach: Die Technik dient deiner Intuition, nicht umgekehrt.
Häufige Fragen
Wie melde ich mich an?
Schreib mir eine E-Mail. Du bekommst alle Details und die Rechnung über die Anzahlung von 150 €. Sobald sie da ist, ist dein Platz sicher. Die Anzahlung wird auf das Honorar angerechnet. Den Restbetrag zahlst du bis 1. April 2027.
Bis wann gilt der Frühbucherpreis?
Bis 31. Dezember 2026. Entscheidend ist der Eingang deiner Anzahlung.
Was passiert, wenn ich absagen muss?
Bis sechs Wochen vor Beginn kannst du absagen, ohne das restliche Honorar zu zahlen. Die Anzahlung verfällt in jedem Fall. Bei einer späteren Absage wird das volle Honorar fällig.
Welche Kosten kommen zum Honorar dazu?
Anreise, Unterkunft, Verpflegung und die Fahrten mit dem Vaporetto, auch nach Burano.
Wo soll ich wohnen?
Im Viertel rund um die Giardini und die Biennale. Dort ist unser täglicher Treffpunkt. Beim Zoom-Kennenlernen gebe ich dir gern Tipps.
Brauche ich Vorkenntnisse?
Grundkenntnisse im Aquarell helfen. Die FLOW-Methode lernst du vor Ort, sie ist für alle neu.
Muss ich den ganzen Tag malen?
Nein. Du malst, so viel du magst. Auch ein Espresso am Kanal gehört dazu.
Was passiert, wenn es regnet?
Dann ziehen wir in mein Atelier um. Dort malen wir weiter, arbeiten an unseren Skizzen aus der Stadt und schauen gemeinsam auf die Bilder. Ein Regentag in Venedig hat übrigens sein eigenes Licht.
Was passiert bei den Zoom-Treffen?
Mitte April lernen wir uns kennen und stimmen uns auf Venedig ein. Du kannst alle Fragen stellen, die dir vor der Reise wichtig sind. Beim Nachtreffen zwei Wochen nach der Reise zeigst du, was zu Hause entstanden ist.
Welches Material brauche ich?
Du bekommst nach der Anmeldung eine Materialliste. Beim Zoom-Kennenlernen gehen wir sie gemeinsam durch. Das Malgepäck bleibt klein, denn wir sind viel zu Fuß.
Wie anstrengend ist die Reise?
Venedig hat viele Brücken und Stufen. Wir gehen jeden Tag einige Kilometer. Gute Schuhe und etwas Ausdauer genügen.
Kann ich eine Begleitung mitbringen?
Ja, gern. Auch wenn sie nicht malt.
Drei Maltage an stillen Kanälen und bunten Ufern.
Du malst in kleiner Runde, abseits vom Trubel, mit klarem Weg und viel Zeit für dein Bild. Die Plätze sind erfahrungsgemäß schnell vergeben. Der Frühbucherpreis von 445 € gilt bis 31. Dezember 2026.
Wenn du unsicher bist, ob die Reise zu dir passt, schreib mir. Wir klären das gemeinsam.
