Du hast fotografiert. Der Himmel wird matschig, weil du eine Minute zu spät noch mal in die Farbe gegangen bist. Das Wasser sieht aus wie eine blaue Fläche und liegt nicht hinten, sondern klebt auf dem Papier. Und irgendwann hast du so viele Details hineingemalt, dass die Luft weg ist.
Das Motiv ist nicht das Problem. Meer und Himmel sind eigentlich einfach: wenig Formen, wenig Linien. Das Problem ist, dass niemand dir gezeigt hat, wie Weite entsteht. Sie entsteht nicht durch Größe. Sie entsteht durch Farbe und Kontrast.
Und dann ist da noch die andere Sache: Du weißt, dass Aquarell Zeit braucht. Aber die Termine, die du bisher gebucht hast, waren dann vorbei. Danach standest du allein vor dem angefangenen Bild. Jetzt gibt es das FLOW Atelier.
Du kennst das vielleicht: Im Workshop läuft es, die Farben fließen, du bist mittendrin. Und ein paar Tage später sitzt du wieder allein vor dem weißen Blatt und der Schwung ist weg. Genau da setzt das Atelier an.
Nach dem Workshop hast du vier Wochen Zugang zur Community, zu allen Aufzeichnungen und zur monatlichen Bildbesprechung, in der wir uns pro Bild richtig Zeit nehmen. Du bleibst dran, du bleibst in Verbindung, und wenn es beim nächsten eigenen Bild hakt, bist du nicht allein damit.
Regulär kostet das Atelier 45 € im Monat. Für dich ist dieser Monat im Workshop-Preis enthalten. Der Zugang läuft automatisch aus, kein Abo, keine Kündigung nötig.
Am Samstag hast du von 11 bis 15 Uhr Zeit für dein eigenes Bild (dein Motiv oder mein Vorschlag). Der Zoom-Raum bleibt offen, das Padlet auch. Ich bin die ganze Zeit in unserem Online-Atelier und du kannst mich jederzeit dazuholen. Für eine Frage, für einen Blick auf dein Bild oder wenn du gerade nicht weiterkommst.
Wer lieber still für sich arbeitet, arbeitet still für sich. Auch das ist richtig. Es gibt keine Aufgabe, die du abarbeiten musst, und niemand schaut dir über die Schulter.
Das ist der Unterschied zu einem Abendtermin: Du fängst nicht nur an, du wirst fertig. Und wenn es hakt, hakt es nicht allein.
21. August
19 Uhr
Himmel und Wasser · 90 Min
Ankommen und Einstimmung, wo dein Horizont liegt, warum warme Farben nach vorne kommen. Demo, danach dein erster Himmelstreifen.
22. August
10 Uhr
Vordergrund und Wind · 60 Min
Gräser, Steine, Gischt, Wellen, Möwen und wie Bewegung entsteht. Am Ende hast du einen klaren Plan für dein eigenes Bild.
Begleitete Malzeit · 4 Stunden
Dein eigenes Motiv oder mein Vorschlag, in deinem Tempo. Zoom und Padlet bleiben offen, ich bin durchgehend da und gebe Rückmeldung, wenn du sie möchtest.
FLOW Blick und Bildbesprechungen · 120 Min
Wir schauen gemeinsam auf ausgewählte Bilder, ich zeige dir den FLOW Blick, und wir vertiefen ein Thema, das während der Malzeit hochkam. Konkret, in Ruhe, ohne Reihum-Pflicht.
Ende des Workshops
Wir sehen uns im FLOW Atelier. Dort liegt die Aufzeichnung, der FLOW Blick steht dir offen, und dein Bild kannst du in die nächste Bildbesprechung mitbringen.
Acht Dinge, die am Meer den Unterschied machen
Farben für den Himmel
Welche Blautöne tragen, wo ein Hauch Neapelgelb hingehört und warum der Himmel oben kräftiger sein muss als unten.
Farben für das Meer
Warum Wasser am Horizont kühl und blass bleibt und im Vordergrund dunkler und wärmer wird. Tiefe machst du mit Farbe, nicht mit Größe.
Wolken
Aus dem Nassen herausnehmen statt Weiß hinzufügen. Wann das Papier den richtigen Feuchtigkeitsgrad hat, und wann du besser aufhörst.
Gräser
Von unten nach oben ziehen, Pinsel abheben. Gruppen statt einzelner Halme. Warm und dunkel, damit der Vordergrund vorne bleibt.
Steine
Eine Form, ein Ton, eine Schattenseite. Kante zum Licht scharf, Schattenseite weich. Nicht ausmalen.
Wellen und Gischt
Weiß ist Papier, nicht Deckweiß. Wellenkämme als kurze, unterbrochene Striche, nach hinten kleiner werdend.
Licht und Stimmung
Mittagslicht, Abendlicht, bedeckter Tag. Wie du eine Erinnerung an ein bestimmtes Licht in Farbe übersetzt, statt ein Foto abzumalen.
Wind
Wolken, Gras und Wellen zeigen in dieselbe Richtung, dann weht es. Zieht das eine nach links und das andere nach rechts, steht die Luft.
Ein Bild, das Luft hat
- Ein fertiges eigenes Bild, nicht nur ein angefangenes
- Übungsstreifen mit verschiedenen Himmeln und Vordergründen als eigene Referenz
- Du setzt den Horizont bewusst und weißt, wie seine Lage die Stimmung verändert
- Du legst Himmel und Wasser nass-in-nass an, ohne dass es matschig wird
- Du erzeugst Tiefe über warme und kühle Farben, ohne perspektivisch zu konstruieren
- Persönliches Feedback zu deinem Bild, konkret und in einem Satz umsetzbar
Das hier passt
- Du hast Fotos vom Meer, aus denen bisher nichts geworden ist
- Du fängst oft an und wirst selten fertig
- Du malst lieber mit jemandem im Hintergrund als ganz allein
- Du willst ein Reiseskizzenbuch führen und weißt nicht, wie du anfängst
- Du bist Anfängerin und suchst einen Einstieg, bei dem dich niemand vorführt
Der Workshop beginnt am Freitagabend nicht mit einer Materialkunde, sondern mit einer Erinnerung: an ein Licht am Meer, das du nicht vergisst. Mittag, hart und weiß. Oder Abend, alles wird warm. Oder dieser bedeckte Tag, an dem Himmel und Wasser dieselbe Farbe haben. Genau dieses Licht malen wir. Nicht das Meer, das Licht.
Danach wird es konkret. Du probierst auf Streifen aus, ohne Anspruch an ein Bild. Erst am Samstag, wenn du weißt, wie deine Farben sich verhalten, triffst du Entscheidungen: welches Licht, welcher Horizont, was steht vorne. Und am Ende schauen wir gemeinsam darauf, was da ist, statt auf das, was fehlt.
Das ist die FLOW-Methode in vier Schritten, und du merkst während des Workshops kaum, dass sie im Hintergrund läuft. Sie sorgt nur dafür, dass du nicht mit dem Kopf zuerst anfängst.
Alexa Dilla
Künstlerin · Dozentin · Gründerin der FLOW-MethodeIch bin Alexa Dilla, Künstlerin, Dozentin und Gründerin der FLOW-Methode, einem vierstufigen Weg vom ersten Öffnen bis zum Loslassen, der aus über 20 Jahren Unterrichtserfahrung entstanden ist. Studiert an der Merz Akademie Stuttgart, mehr als 4.000 Teilnehmerinnen in Workshops und Online-Kursen, darunter vier Jahre als Bordkünstlerin auf Kreuzfahrtschiffen weltweit. Gründungsmitglied der Deutschen Aquarell Gesellschaft.
Vier Jahre an Bord heißen: sehr viel Meer, sehr viel Himmel und sehr viele Versuche, Weite auf ein Blatt zu bekommen. Was dabei funktioniert hat, gebe ich an diesem Wochenende weiter.
Was Teilnehmerinnen sagen
„Der Kurs bringt mich in Technik und Materialkunde viel einfacher weiter, als wenn ich mir dieses komplexe Wissen mühsam selber raussuchen muss. Ich bleibe motiviert. Und er stresst nicht. Auch als Vollzeitberufstätige finde ich Zeit.“
Katrin
„Alexa ist eine tolle und engagierte Kursleiterin. Sie vermittelt ihr Wissen mit viel Ruhe und Einfühlungsvermögen. Selbst wenn einem ein Bild überhaupt nicht gelungen ist, findet sie immer noch etwas Positives daran. Sie motiviert und inspiriert, so dass man am Ende der 1,5 Stunden gar nicht aufhören mag.“
Bettina
„Ich habe Aquarellmalen oft wie ein Gefängnis empfunden. Dann habe ich Alexas Samstags FLOW Videos entdeckt und gedacht: Das muss doch Aquarellmalen sein, dieses Fließen lassen, dieses freier werden. Ein ganz neuer Aspekt für mich.“
Dagmar
„Es würde das alles ohne dich nicht geben. Deine Persönlichkeit und deine Offenheit uns allen gegenüber sind einfach toll. Jeder kann seinen Weg gehen und wird mit diesem angenommen und auf diesem unterstützt.“
Christel89 € für zwei Tage
- 4 Stunden live: zwei Sessions und die Bildbesprechung
- 4 Stunden begleitete Malzeit am Samstag
- Aufzeichnung aller Termine, dauerhaft für dich verfügbar
- FLOW Script mit allen Farbpaletten und Techniken
- Drei Referenzfotos zur Auswahl
- Padlet für deine Bilder und Fragen, auch nach dem Workshop
- Ein Monat FLOW Atelier im Wert von 45 €
Was du selbst mitbringst
Aquarellpapier ab 200 g in A4 oder ein Skizzenbuch A5, ein paar Reststreifen zum Üben, drei Pinsel in verschiedenen Größen und deine Farben. Nutze, was du hast. Die Materialliste kommt vorab per Mail und ist ein Vorschlag, keine Pflicht.
Häufige Fragen
Ich bin Anfängerin. Ist das zu viel für mich?
Nein. Meer und Himmel sind für den Einstieg gut geeignet, weil es wenige Formen gibt und keine Perspektive konstruiert werden muss. Jede Technik wird vorher gezeigt, und du probierst sie auf Streifen aus, bevor es an ein Bild geht. Wenn du schon einmal einen Pinsel in der Hand hattest, reicht das.
Ich kann am Freitagabend nicht.
Die Aufzeichnung steht am Samstagmorgen bereit. Session 1 dauert 90 Minuten, das schaffst du vor 10 Uhr. Schöner ist es live, weil die Einstimmung und die Runde davon leben. Aber es geht auch so.
Muss ich mein Bild zeigen?
Nein. Wer nichts zeigen möchte, hört in der Bildbesprechung zu. Auch das ist ein guter Weg, viel lernt man beim Schauen auf andere Bilder.
Muss ich die ganzen vier Stunden Malzeit dabei sein?
Nein. Du gehst raus und kommst wieder, wie es dir passt. Der Raum ist offen, mehr nicht. Manche malen durch, manche machen zwei Stunden Pause und kommen zur Bildbesprechung zurück.
Kann ich mit meinen eigenen Fotos arbeiten?
Gerne, und ich empfehle es sogar. Bring ein Foto mit oder mehrere. Wenn du keins hast oder dich nicht entscheiden kannst, gibt es drei Referenzfotos zur Auswahl.
Weite entsteht nicht durch Größe. Sie entsteht durch Farbe.
Zwei Tage, vier Stunden begleitete Malzeit, fünfzehn Plätze. 89 € inklusive einem Monat FLOW Atelier.
Jetzt dabei sein
